Erfolgreicher INFO-Abend der BI Dammstraße im Brigittenauer-Stadel.


Bürger aus Floridsdorf, Favoriten und natürlich aus der Brigittenau haben den Brigittenauer-Stadel gefüllt. Ein Zeichen, dass es den Bürgern reicht die willkürliche Ansiedelung von muslimischen Zentren zu ertragen, ebenso die Ohnmacht der Stadtregierung gegenüber den Muslimen. Der türkische Verein ATIB kauft Grundstücke und verwandelt eine ruhige Gegend in eine Verkehrs- und Lärmhölle. Ist es ein Wunder wenn sich die Anrainer dagegen auflehnen während die verantwortlichen Politiker zuschauen.

Als Einführung erläuterte unserer Sprecherin Hannelore Schuster erneut über die Probleme eines Grätzels, eines dicht verbauten Wohngebietes nach Ansiedelung einer Moschee, eines Veranstaltungszentrums oder eines Gebetsraumes – gleich wie diese Örtlichkeiten benannt werden. Dabei entdeckt man bei jedem neuen Standort ein gleich bleibendes Verhaltensmuster seitens der Politik und leider auch seitens der Presse. Dies ist nicht „ein Streit ums Abendland“ sondern um den Verlust der Wohnqualität der Anrainer. Wirbel, Verkehr und Gestank ist die Folge. Die Bürger aus Floridsdorf / Rappgasse kennen es bereits. Standorte in Favoriten, Simmering und Meidling werden bald folgen.

Unser Gast aus Deutschland Herrn Dr. Tartsch (CDU), der sich seit Jahren mit dem Islam wissenschaftlich beschäftigt hat im ersten Teil seines Referates versucht  in Kurzform die Komplexität  des Islam zu erläutern. In Verbindung mit ausländischen Predigern (Türken und Saudis) bezweifelte er die Kompatibilität des Islam mit den europäischen Werten und sieht somit ein Hindernis bei der Integration der in Europa lebenden religiösen Muslime.
Im zweiten Teil beschäftigte sich Dr. Tartsch mit DITIB und ATIB und deren direkter Abhängigkeit von der türkischen Regierung. Erschreckend dabei ist die Art, die aggressive Vorgangsweise dieser Vereine in einem fremden Land in einem Gastland. Geld dürfte dabei keine Rolle spielen.

Eine feurige Rede hielt Herr Dr. Gehring. Er kritisierte die Ignoranz der Politik und die Verweigerung der Politiker die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen und forderte ein Recht der Bürger auf Beteiligung und Mitsprache bei derartigen Projekten. Er forderte eine Initiierung einer Volksbefragung zu diesen Themen in Wien.
„Man muss dieses Problem bei der Wurzel packen. Warum kann ein ausländischer Verein in Österreich, in Wien Grundstücke erwerben? Hier ist die Auslegung des Ausländergrunderwerbsgesetzes zu hinterfragen. Mit ausländischem Geld wird in Österreich ausländische Politik betrieben. Unter dem Vorwand religiöser Gebäude werden andere Nutzungen  zugelassen – Friseur, Supermarkt, Kindergarten, medizinisches Zentrum. Mit der Gründung von Vereinen werden die strengeren Rechtsbestimmungen umgangen wie Ausstattung, Öffnungszeiten und Schwarzarbeit. Religiöse Bauten hatten immer eine Ausnahme, jedoch sind bei derartigen Mischnutzungen die Ausnahmebestimmungen sicher nicht zutreffend. Die Frage der Widmung wäre jedenfalls zu klären.“ Abschließend betont Dr. Gehring, dass es schlussendlich um ein besseres Zusammenleben in einer friedvollen Form geht.

Der letzte Redner war Herr Haslinger (Bezirksvorsteherstellvertreter Brigittenau FPÖ) der Probleme im Bezirk aufzeigte.
„Bei einem Migrantenanteil vom ca. 41 % im Bezirk hat sich bereits eine Parallelgemeinschaft etabliert. Man kann die Vereine wie ATIB als Keimzelle für diese Entwicklung annehmen. Einheimische ziehen weg und die Wohnungspreise sinken. Wir von der FPÖ trauen uns diese Probleme ansprechen. Wir haben nichts gegen das Gebetshaus und schon gar nichts gegen freie Religionsausübung. Aber wir sind gegen die anderen Einrichtungen in diesen Gebäuden wie Supermarkt, Kindergarten, Friseur, Koranschulen und soziale Aktivitäten, die Probleme bereiten. Man muss doch diese Probleme in demokratischer Weise ansprechen dürfen. Wir trauen uns zu sagen, wo die Grenzen zu ziehen sind und wo wir diese Grenzen haben wollen. Wir wollen klare Regeln im Bezirk bzw. in Wien.“

Abschließend bedanken wir uns bei den Vortragenden für Ihre interessanten Beiträge.
Danke den Vertretern der Rappgasse, Favoriten und den zahlreichen Besuchern.
Ein spezieller Dank gilt auch der Polizei, die sich vor dem Brigittenauer- Stadel vorbildhaft gegenüber den Demonstranten der Chaotentruppe SLP – Sozialistische Linke verhalten hat.                                            www.moschee-ade.at

Wir geben nicht auf!
BI Dammstraße.

 

War wirklich gelungen und informativ!!!!
Über die wahre Hintergründe der ATIB will fast kein Medium berichten :-)

Hier unser Bericht über den Abend:
http://sosheimat.wordpress.com/2010/06/11/moscheen-als-keimzellen-der-pa...

nur bei euch kann man vormittags lesen, wie der info-abend verlief; oder fand der info-abend als matinee statt?

spass bei seite, danke für die aufklärung