Information des islamischen Vereines für kulturelle und soziale Zusammenarbeit ATIB
Der diesjährige islamische Fastenmonat Ramadan beginnt am 11.August und endet am 8. September. Da Ramadan der wichtigste Monat für MuslimeInnen ist, treffen abends, insbesondere Freitag mehr Gläubige zusammen, als sonst üblich.
Nur jetzt wird es für uns Anrainer interessant.
Der Verein ATIB bittet die NachbarInnen um Verständnis. Na da schauen wir aber. Jahrelang beteuern die ATIB-Leute keinen Lärm keinen Verkehr zu produzieren. Siehe da, Sie geben endlich zu, dass Ihre Veranstaltungen eine Belastung für die Anrainer darstellen, Straßenlärm und Gestank produzieren.
Endlich gibt ATIB aber auch die MA 17 (Integration und Diversität) zu, dass unsere Beschwerden gegenüber dem Standort in der Dammstraße berechtigt sind.
Wenn wie behauptet mehr Leute als üblich in die Dammstraße pilgern werden und das werden Sie, wie wir es aus der Vergangenheit bereits wissen, dann kann sich jeder ausmalen was uns Bürgern wieder bevorsteht. Da hilft kein Deckel sehr geehrter Herr Bürgermeister.
Ramadan ist halt nicht für jeden gleich Ramadan.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen möchte wir an dieser Stelle ausdrücklich betonen, weder gegen den Islam noch gegen die freie Religionsausübung etwas zu haben. Uns geht es ausschließlich um die massive Verschlechterung unserer Wohnqualität, bedingt durch den Standort der ATIB Moschee in der Dammstraße.
Wir die Anrainer nehmen das Nachbarschaftsinformationsblatt zur Kenntnis und fühlen uns mit unseren Beschwerden gegen die ATIB Moschee als Verkehrs- und Lärmerreger mehr als bestätigt da selbst ATIB und auch die MA 17 diesen Missstand in der Dammstraße erkennen und nun auch bestätigen.
An dieser Stelle bitten wir Anrainer auch um Verständnis, wenn wir weiterhin eine Verlegung der Moschee fordern, denn die Dammstraße 37 ist sicherlich kein Standort für ein Megazentrum mit Besucherkapazitäten von weit über tausend Personen.
Wir geben nicht auf!
BI Dammstraße
des einen Freud, des anderen Leid
ich liebe den Ramadan
keine Grillorgien im Wiener Wald, kein Gestank und kein Dreck
mit etwas Glück kann man erahnen, wie die Naherholungsräume in der vorislamischen Zeit genossen werden konnten